Energiebarriere, die jede Reaktion überwinden muss
Katalysatoren senken sie, ohne verbraucht zu werden
Selbst eine Reaktion, die Energie freisetzt, braucht meist einen anfänglichen Anstoß, um in Gang zu kommen: die Aktivierungsenergie (Eₐ), die die Edukte in einen instabilen Übergangszustand bringt. Je höher diese Barriere, desto langsamer die Reaktion. Ein Katalysator bietet einen alternativen Reaktionsweg mit niedrigerer Aktivierungsenergie, sodass die Reaktion viel schneller abläuft, während der Katalysator selbst unverändert daraus hervorgeht und erneut wirken kann. Da er die Energie der Edukte und Produkte nicht verändert, verschiebt ein Katalysator das Gleichgewicht nicht. In Zellen sind die Katalysatoren Enzyme, meist Proteine, sowie einige RNA-Moleküle, die Ribozyme.