Glycosidische Bindung

Kovalente Bindung zwischen Zuckereinheiten

Verknüpft Disaccharide und Polysaccharide

Eine glycosidische Bindung verbindet einen Zucker mit einem anderen Molekül, meist einem zweiten Zucker, in der Regel über eine Sauerstoffbrücke. Sie entsteht in einer Kondensationsreaktion zwischen zwei Hydroxylgruppen, meist unter Beteiligung derjenigen am ersten Kohlenstoffatom (C1) eines Zuckers, wobei Wasser frei wird. Ihr Name gibt die Orientierung an C1 und die beteiligten Kohlenstoffatome an: Stärke enthält alpha-1,4-glycosidische Bindungen, Cellulose beta-1,4-glycosidische Bindungen. Menschen können Stärke verdauen, ihnen fehlen aber die Enzyme, um die beta-Verknüpfungen der Cellulose zu spalten.

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